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Insitu-Spritzbetonprüfstand

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Highlights
Rascher Aufbau und einfache Inbetriebnahme
Versuchsbeginn bereits 2-4 Stunden nach Probenherstellung
Versuchsablauf unter insitu Bedingungen
Geringer Platzbedarf und keine Störung des Baubetriebes

Einsatzgebiet

Die Versuchseinrichtung dient der Ermittlung aller erforderlichen Parameter zur Berechnung der Spritzbetonbeanspruchung aus Messwerten, welche mittels Verformungsmessungen des Spritzbetons erfasst werden. Spritzbeton ist eines der wichtigsten Ausbauelemente der NATM. Bei Verwendung der Beobachtungs- methode und zum Vergleich des tatsächlichen Auslastungsgrades der Spritzbetonschale mit den berechneten Werten, ist die Erfassung der Spannungen in der Schale unerlässlich.

Spritzbeton hat ein komplexes Materialgesetz mit elastischen, viskosen, viskoelastischen, schwind- und temperaturbedingten Komponenten. Die Festigkeitsentwicklung über die Zeit ist abhängig von der durch den umgebenden Fels oder Boden bedingten Belastungsgeschichte. Die Spritzbetonschale erreicht ihren maximalen Auslastungsgrad und damit die niedrigste Sicherheit üblicherweise bei einem Abstand zur Ortsbrust von ein bis fünf Tunneldurchmessern.

Für eine realistische Ermittlung der Spannungen aus Verformungen ist die Kenntnis eines Materialgesetztes für Spritzbeton erforderlich. Der anspruchsvollste unter den verschiedenen bekannten Ansätzen ist die Fließratenmethode. Allen Gesetzen ist jedoch gemeinsam, dass sie bestimmte Parameter zu ihrer Handhabung benötigen. Deren Erfassung soll möglichst frühzeitig nach dem Aufbringen des Spritzbetons (ca. 2 - 4 Stunden) unter Insitu-Bedingungen beginnen.


Versuchsstand und Probenkörper in einem Tunnel




Schalung für Herstellung der Probenkörper (links) und für Schwindversuch (rechts)




Auswertediagramm

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